Protokollierung & Diagnose¶
Der Editor führt ein Protokoll seiner Tätigkeit. Es ist nützlich, wenn etwas schiefgeht — Sie können den Detailgrad erhöhen und das Protokoll einem Fehlerbericht beilegen.
Wo das Protokoll liegt¶
Eine rotierende Protokolldatei wird in Ihrem Diagnoseordner geschrieben:
- Windows:
%LOCALAPPDATA%\7-bits\OctoEdit\Diagnostics\log\mte.log - Linux:
~/.local/share/7-bits/OctoEdit/Diagnostics/log/mte.log - macOS:
~/Library/Application Support/7-bits/OctoEdit/Diagnostics/log/mte.log
Die Datei rotiert mit wachsender Größe (mte.log, dann mte.log.1,
mte.log.2, …) und wächst daher nie unbegrenzt. Stürzt der Editor ab, werden
die jüngsten Protokollzeilen automatisch in den Absturzbericht aufgenommen.
Den Umfang der Protokollierung ändern¶
Standardmäßig erfasst das Protokoll Informationsmeldungen und höher. Um mehr
Details festzuhalten — etwa beim Reproduzieren eines Problems — erhöhen Sie die
Stufe auf debug oder trace.
-
Für einen einzelnen Lauf starten Sie den Editor mit einer Stufe auf der Kommandozeile:
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Dauerhaft setzen Sie
log/levelin der Konfigurationsdatei (Speicherort der Datei und alle Schlüssel: siehe die Konfigurationsreferenz). Dort können Sie die Protokolldatei auch abschalten, ihre Größe oder das Zeilenformat ändern.
Ein Protokoll einem Fehlerbericht beilegen
Reproduzieren Sie das Problem mit --log=debug und hängen Sie dann die
Datei mte.log aus dem obigen Ordner an. Beachten Sie, dass
Protokollzeilen Dateipfade Ihres Rechners enthalten können; prüfen Sie die
Datei vor der Weitergabe.
Debug-Flags¶
Ein kleiner Satz Entwickler-/Diagnoseschalter lässt sich im Abschnitt
[debug] der Konfigurationsdatei aktivieren — zum Beispiel das Protokollieren
jedes Dateiänderungssignals oder der Ladezeiten der Plugins. Sie erscheinen nie
in den Einstellungen. Die erkannten Flags und ihre aktuellen Werte zeigt:
Mehr Details¶
Die vollständige Liste der Protokollschlüssel, Debug-Flags,
Kommandozeilenoptionen und Umgebungsvariablen steht in der Projektreferenz
CONFIGURATION.md.